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DieMusikalischeNote

Die musikalische Note ist das meistverwendete, aber nicht das alleinige! schriftliche Abbild eines musikalischen Tones. Sie gibt die Parameter relative Tonhöhe und relative Tondauer an. Relativ, weil zum Beispiel die Altblockflöte oktavierend (1 Oktave höher als klingend) geschrieben wird, und weil das mit der Tondauer so eine nicht ganz einfache Sache ist.

Dazu zuerst einmal eine kleine Geschichte:
Herbert von Karajan hatte ein herausragendes Gefühl für Geschwindigkeit. Ob in Hamburg oder Berlin oder München - ohne Metronom (respektive sein Puls war sein Metronom) liess er immer gleich schnell spielen. Bis er zum ersten Mal in St. Moritz eine Betthoven-Sinfonie dirigierte und diese 5 Minuten weniger lang dauerte als in Hamburg, Berlin oder München!

Und dann noch die Agogik
Wikipedia sagt: "... bezeichnet die Kunst der leichten Veränderung des Tempos im Rahmen eines musikalischen Vortrags."

Vor vielleicht 1000 Jahren begannen die Komponisten, Musik auf und in Linien zu schreiben. Bald einmal und bis etwa vor 100 Jahren warens vermutlich ausschliesslich deren 5, seit da ist jede Grafik möglich, Hauptsache, die Musiker verstehen, was wann zu tun ist!

Du siehst:
Das mit der absoluten (Halbe-, Viertel-, Achtel-Note) und der relativen (absolut gewählten Geschwindigkeit einer Musik) ist so eine ganz und gar nicht einfache Sache. Da lohnt es sich doch, wenigstens 1x mit der Klasse im Kreis zu sitzen, um ernsthaft eben über dies zu diskutieren!

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Page last modified on February 21, 2017, at 07:13 AM